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Windows 7 im Vor-Ausverkauf

Seit heute kann man Windows 7 vorbestellen. Mit Preisen knapp unter 50 € erhält man die Home Premium-Version zum echten Schnäppchenpreis, der eigentliche “Einführungspreis” soll später bei 119,- € liegen.

Aus dem “kann vorbestellen” wurde aber inzwischen ein “konnte”, denn obwohl die Aktion noch bis zum 14. August laufen könnte, kann bei den Online-Händlern inzwischen aufgrund des hohen Ansturms und Ausverkaufs nicht mehr bestellt werden.

An sich verfolgt Microsoft mit der Aktion ja einen guten Ansatz, der auch zum Rest der aktuellen Strategie für Windows 7 passt: Verkauft wird zum guten Preis ein System, dass vorher ausgiebig von sehr vielen Menschen getestet wurde (Beta und RC 1). Da der Systemkern sich nicht groß von Vista unterscheiden dürfte ist somit also bereits am Anfang ein relativ ausgereiftes Betriebssystem zu erwarten, bei dem zumindest bei systemnahen Komponenten wie z.B. Teibern weniger Probleme und Kinderkrankheiten zu erwarten sind.

Wenn man nun noch bedenkt, dass Vista nicht unbedingt den besten Ruf hatte (m.E. zu Unrecht) und viele Leute lieber den Abschied von XP bis zum Erscheinen des Nachfolgers verschoben, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nicht ganz gering ist und manch einer lieber jetzt Geld für eine leere Verpackung ausgibt um dafür dann letzlich aber rund 70 € zu sparen.

Und an dieser Stelle zeigt sich nun, warum das Angebot nur ein guter Ansatz ist: Eine Million Kopien für die Aktion weltweit sind einfach zu wenig. Hier in Berlin haben hatten die großen Elektronikmärkte teilweise unter 20 Stück  vorrätig, das Ganze wird somit zur Glückssache. Da fragt man sich doch, warum es diese Aktion nicht in viel größerem Rahmen gibt und was den großen Unterschied zum normalen Verkaufspreis ausmacht.

Zumindest sollte Microsoft nun gesehen haben, dass das Interesse an Windows 7 da ist und vielleicht kommt man doch noch auf die Idee, dass ein niedriger Preis verkaufsfördernder ist und überdenkt die Preisstrategie noch einmal. Ansonsten bleibt einen zumindest der Griff zur günstigeren Systembuilder-Version.

Generell ist jedenfall eine hohe Verbreitung zum Windows 7 (oder anderen Betriebssystem als XP und früher) wünschenswert, damit endlich dieser Internet Explorer 6 mit seiner komischen Interpretation von Webseiten-Quellcode ausstirbt.

Achja, ich hab der Leerhüllen-Aktion heute früh Glück gehabt, nachdem ich ja seit ein paar Tagen den Release-Candidate von Windows 7 installiert habe. Dazu vielleicht später mehr.

Nachtrag

Ich hab nun von Amazon einen Gutschein bekommen, mit dem ich bis zum 21. Oktober, also einen Tag vor Erscheinen, Windows 7 für 49,97 € bekommen könnte. Das ist doch mal eine nette Aktion!

Chrome – Google nimmt die nächste Hürde

Die Anzahl an Webbrowsern ist eigentlich recht übersichtlich: Da  gibt gab es Netscape, Mozillas Firefox, Safari für Apple, das Wunderkind Opera und den alten Platzhirsch Internet Explorer, um die wohl wichtigsten zu nennen. Der Browserkrieg der Neunziger ist vorbei, der Internet Explorer dominiert weiterhin, aber die anderen genannten Browser holen als bessere Alternativen auf.

Seit gestern nun gibt es einen Browser mehr: Google Chrome. Dieser verspricht vor Allem Schlichtheit und Geschwindigkeit und soll mit den Webanwendungen (von Google) besser zurechtkommen als bisherige Browser. weiterlesen…

Abschied eines Visionärs

William Henry Gates III – kurz Bill Gates – verlässt Microsoft, um sich mehr um sein Stiftung, die Bill & Melinda Gates Foundation kümmern zu können. Wie einst bei Bill Clinton gibt es nun auch von ihm ein recht lustiges Abschiedsvideo, in dem das Ende seines letzten Arbeitstages und die Suche nach neuen Tätigkeitsfeldern zu sehen sind. Aber weder bei Hillary Clinton, Barack Obama, Al Gore (Republikaner sind nicht dabei), Bono, George Clooney noch bei Steven Spielberg kommen seine Versuche an.

Abschieds-Video
Mehr Infos und Links auf heise.de

Testing the Wow – Ein Blick in Windows Vista

Vor ein paar Tagen habe ich mir Windows Vista zugelegt. Im folgenden Artikel soll es um Windows Vista Home Premium (32 Bit, Systembuilder) gehen — Erfahrungen beim Umstieg von Windows XP auf Windows Vista, Probleme und erste Eindrücke.
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Wow? Vista ist da!

Ab heute ist Windows Vista erhältlich. Fragt sich nun, ob Vista das “Wow” ist, als das Microsoft es anpreist (siehe dazu u.a.: Vista Launch-Veranstaltung). Eine Auswahl an Artikel dazu gibt es weiter unten. Für wen sich der Umstieg lohnt zeigt wahrscheinlich sowieso erst, nachdem dieser vollzogen ist. Zumindest fehlt die große Neuerung, bei der ich sagen würde: Das lohnt sich auf jeden Fall! Andererseits gibt es ja insgesamt so einiges an kleineren Dingen, die zusammen betrachtet schon wieder ein anderes Bild bieten. Zu Bedenken ist natürlich auch, das Vista das sicherste Windows aller Zeiten sein soll (warum gng das nicht schon früher?). So gibt es nun endlich einen vernünftigen Umgang mit Benutzerkonten und Administratorrechten.

Jedenfalls ist zu erwarten, dass alle Käufer von Fertig-Systemen Vista sowieso dann mitgeliefert bekommen werden. Alle anderen PC-Besitzer stehen dagegen vor der Frage: Läuft Vista bei mir überhaupt? Die Frage lässt sich eigentlich recht leicht mit dem Microsoft Windows Vista Upgrade Advisor überprüfen. Dieser überprüft den PC und erstellt eine Liste der Hard- und Software, die nicht mit Vista kompatibel ist. Bei mir wäre das z.B. mein Scanner von Canon und ein paar Programme. Bei Peripheriegeräten wie eben meinen Scanner besteht aber die Hoffnung, dass es nur an noch nicht erschienenen Vista-Treibern liegt.
Ansonsten ist meine Grafikkarte DirectX 9 tauglich und mein 1 GB Arbeitsspeicher sollte hoffentlich ausreichen. Ich müsste nur die Systempartition vergrößern – der Upgrade-Advisor empfiehlt 15 GB an freiem Speicherplatz. Ganz schön viel.

Falls ich mich zum Umstieg entscheiden sollte – ich bin da keineswegs abgeneigt – werde ich wahrscheinlich zu Vista Home Premium greifen, das hat fast alles, was ich mir vorstelle zu brauchen haben zu wollen. Allerdings als Systembuilder-Version, die ja um einiges günstiger sind (für Home Premium ca. 114 € statt 199 fürs’s Upgrade und 299 € für die normale Vollversion). Da gibt es zwar keinen Support und ich muss mich fest für 32 oder 64 Bit entscheiden, aber angesichts dieser Preisdifferenzen ist das hinnehmbar. Meine Entscheidung fiele dann übrigens auf 32 Bit, das 64 Bit wohl noch zu einigen Problemen führen würde.
Vielen Dank an dieser an den 1. Zivilsenat des BGH, der mit seiner Entscheidung aus 2000 den einzelnen Verkauf von OEM-Software erst möglich machte.

Ein Grund sich für eine Systembuilder-Version anstelle des Upgrades zu entscheiden ist auch, dass durch das Upgrade die alte XP-Lizenz ungültig wird bzw. nicht mehr aktiviert werden kann. Andererseits muss vor Installation des Upgrades bereits eine installierte Version von XP vorhanden sein, was eine komplette Neuinstallation von Vista auf ein “leeres” System nicht gerade einfach macht. Der einfache Nachweis der Vorgängerversion per CD ist nicht mehr möglich. Wenn Vista aber so stabil ist wie derzeit XP (das ich ingesamt ungefähr dreimal neuinstalliert habe), dann sollte das Thema Neuinstallation hoffentlich nur einmal aktuell sein – beim ersten Mal.
Dennoch: Lieber noch ein gültiges XP in petto und Vista als Systembuilder.

Mehr dazu:
Häppchen und Haue auf Spiegel Online
Bei drei wird gejubelt
Vista Blog
Vista: Das “Wow” ist gestartet auf heise.de
Microsoft steht nach Vista-Start vor neuen Herausforderungen auf heise.de