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Wow? Vista ist da!
Ab heute ist Windows Vista erhältlich. Fragt sich nun, ob Vista das “Wow” ist, als das Microsoft es anpreist (siehe dazu u.a.: Vista Launch-Veranstaltung). Eine Auswahl an Artikel dazu gibt es weiter unten. Für wen sich der Umstieg lohnt zeigt wahrscheinlich sowieso erst, nachdem dieser vollzogen ist. Zumindest fehlt die große Neuerung, bei der ich sagen würde: Das lohnt sich auf jeden Fall! Andererseits gibt es ja insgesamt so einiges an kleineren Dingen, die zusammen betrachtet schon wieder ein anderes Bild bieten. Zu Bedenken ist natürlich auch, das Vista das sicherste Windows aller Zeiten sein soll (warum gng das nicht schon früher?). So gibt es nun endlich einen vernünftigen Umgang mit Benutzerkonten und Administratorrechten.
Jedenfalls ist zu erwarten, dass alle Käufer von Fertig-Systemen Vista sowieso dann mitgeliefert bekommen werden. Alle anderen PC-Besitzer stehen dagegen vor der Frage: Läuft Vista bei mir überhaupt? Die Frage lässt sich eigentlich recht leicht mit dem Microsoft Windows Vista Upgrade Advisor überprüfen. Dieser überprüft den PC und erstellt eine Liste der Hard- und Software, die nicht mit Vista kompatibel ist. Bei mir wäre das z.B. mein Scanner von Canon und ein paar Programme. Bei Peripheriegeräten wie eben meinen Scanner besteht aber die Hoffnung, dass es nur an noch nicht erschienenen Vista-Treibern liegt.
Ansonsten ist meine Grafikkarte DirectX 9 tauglich und mein 1 GB Arbeitsspeicher sollte hoffentlich ausreichen. Ich müsste nur die Systempartition vergrößern – der Upgrade-Advisor empfiehlt 15 GB an freiem Speicherplatz. Ganz schön viel.
Falls ich mich zum Umstieg entscheiden sollte – ich bin da keineswegs abgeneigt – werde ich wahrscheinlich zu Vista Home Premium greifen, das hat fast alles, was ich mir vorstelle zu brauchen haben zu wollen. Allerdings als Systembuilder-Version, die ja um einiges günstiger sind (für Home Premium ca. 114 € statt 199 fürs’s Upgrade und 299 € für die normale Vollversion). Da gibt es zwar keinen Support und ich muss mich fest für 32 oder 64 Bit entscheiden, aber angesichts dieser Preisdifferenzen ist das hinnehmbar. Meine Entscheidung fiele dann übrigens auf 32 Bit, das 64 Bit wohl noch zu einigen Problemen führen würde.
Vielen Dank an dieser an den 1. Zivilsenat des BGH, der mit seiner Entscheidung aus 2000 den einzelnen Verkauf von OEM-Software erst möglich machte.
Ein Grund sich für eine Systembuilder-Version anstelle des Upgrades zu entscheiden ist auch, dass durch das Upgrade die alte XP-Lizenz ungültig wird bzw. nicht mehr aktiviert werden kann. Andererseits muss vor Installation des Upgrades bereits eine installierte Version von XP vorhanden sein, was eine komplette Neuinstallation von Vista auf ein “leeres” System nicht gerade einfach macht. Der einfache Nachweis der Vorgängerversion per CD ist nicht mehr möglich. Wenn Vista aber so stabil ist wie derzeit XP (das ich ingesamt ungefähr dreimal neuinstalliert habe), dann sollte das Thema Neuinstallation hoffentlich nur einmal aktuell sein – beim ersten Mal.
Dennoch: Lieber noch ein gültiges XP in petto und Vista als Systembuilder.
Mehr dazu:
Häppchen und Haue auf Spiegel Online
Bei drei wird gejubelt
Vista Blog
Vista: Das “Wow” ist gestartet auf heise.de
Microsoft steht nach Vista-Start vor neuen Herausforderungen auf heise.de
Das eigene Notebook als Rarität
Na sowas, da lese ich grad, dass Yakumo am Ende sei. Gewinnt mein Notebook nun an Wert?

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