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Yes We Can

Yes We Can – Dass ER es zumindest wirklich kann, hat Barack Obama heute Nacht bewiesen, in dem er es als erster Afroamerikaner geschafft hat, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt zu werden.

Die eigentliche Spannung hinsichtlich der Frage, ob er wirklich etwas kann, beginnt aber erst jetzt. Schlechter als Präsident George W. Bush kann kaum regieren. Allerdings sind gerade bei vielen Menschen in Europa und in Deutschland die Erwartungen enorm hoch, was allein schon das Interesse an Obamas Rede in Berlin zeigte, zu der die Leute in Massen strömten.

Sicherlich ist – zumindest in meinen Augen – Obama die wesentlich bessere und auch sympathische Alternative zu John McCain. Jung und dynamisch vertritt er als Demokrat die Werte, mit denen wir uns eher verbunden fühlen als mit den Konservativen Ansichten der Republikaner zu Themen wir Todesstrafe, Waffenbesitz, gleichgeschlechtliche Ehen, Abtreibung, Glauben.

Sympathischer als Präsident ist Obama auch, weil bei ihm das Alter noch keine so politische Rolle spielt. John McCain, der wenn er gewonnen hätte der älteste Präsident geworden wäre, birgt dagegen eher das Risiko, dass das Amt aus gesundheitlichen Gründen an seine sehr konservative Vizepräsidentin Sarah Palin abgegben müsste.

Trotzdem wird er erst beweisen müssen, ob er die unter der Bush-Regierung gemachten Fehler beheben kann und nicht wiederholt.

76 Tage liegen nun bis zur Amtseinführung vor uns. In dieser Zeit der Transition, in der die künftige Regierung gebildet wird, wird bereits sichtbar werden, wie Obama die großen Erwartungen an ihn erfüllen will. Danach wird sich schließlich zeigen, wie Obama mit dem Truppenabzug aus dem Irak umgeht, die wirtschaftlichen Probleme in den USa löst und ob auch die europäischen Hoffnungen auf bessere politische und wirtschafliche Beziehungen erfüllt werden.

Ach Edmund

…welch wichtige Figur des lustigen Politlebens bald die Bühne verlassen wird hast du am Aschermittwoch mal wieder gezeigt,
wer sonst würde es schaffen, US-Präsident Bush mit Breschnew zu verwechseln.