Artikel-Schlagworte: „Film“

Christian Bale brüllt rum

Wer wissen will, wie es ist, wenn man Christian Bale beim Filmdreh in die laufende Szene rennt, der kann sich das hier anhören, denn genau das ist anscheinend am Set zu Terminator Salvation kürzlich passiert, woraufhin der betroffene Director of Cinematography Shane Hurlbut sich eine lange Tirade an F-Wörtern und anderen anhören durfte. Reinhören lohnt sich!

Abbitte

Ich hab es endlich geschafft, mir den Film “Abbitte” von Joe Wright (Stolz und Vorurteil), nach dem Roman von Ian McEwan anzuschauen. Eigentlich wollte ich den ja schon im Kino sehen, aber irgendwie kam es nicht dazu. Nun also endlich auf DVD.

Verschiedenste Kritiken versprachen recht viel (u.a. diese), allerdings war auch klar, dass es ein eher ernster Film sein würde.
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Interessantes im Kino

Das gute am Herbst ist, dass das Kinoprogramm wieder etwas mehr hergibt.
Vielversprechend klingen zumindest nachstehende Filme:

Von Löwen und Lämmern — Robert Redford (auch Regie), Meryl Streep und Tom Cruise in einem Fragen aufwerfenden Politdrama. Ein Professor (Redford), Senator (Cruise) und eine Journalistin (Streep) vor dem Hintergrund des Afghanistan-KonfliktsKrieges. Der erste Film von United Artists, seitdem das Studio von Tom Cruise gekauft wurde.

Abbitte — Drama um Schuld und Sühne mit Keira Knightley. Regie führte Joe Wright, der mit Knightley zusammen schon Stolz und Vorurteil drehte.

In American Gangster treffen auch wieder zwei zusammen, die schon mal gemeinsam erfoglreich waren: Russel Crowe und Ridley Scott. Von der Arena in Gladiator geht es nun in die Drogenszene der 70er in New York. Mit von der Partie ist Denzel Washington als Drogenbaron, Russel Crowe spielt den Gegenpart auf der Seite des Gesetzes.

Zusammenfassung mit den Worten des Fernsehsenders mit dem Ball: Herbstklopfen.

Simpsons – Der Film und weitere

Nachtrag zum letzten Blog-Eintrag:

Der Simpsons-Film war tatsächlich sehr amüsant und unterhaltsam. Nette Story, super Gags — die Simpsons eben.

Weitere Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe:

Death Proof mit Kurt Russel, Regie: Quentin Tarantino
Ein super Film, sehr skurril, hartes Ende, schwarzer Humor.
Bewertung: 9 von 10 Punkten

Harry Potter und der Feuerkelch
Ganz nett, aber natürlich nicht so gut wie das Buch. 6 von 10 Punkten.

Stirb Langsam 4.0
Wenn man nicht alles auf die Glaubwürdigkeit untersucht, dann ist das ein sehr selbstironischer actionreicher Film. Gute Unterhaltung. 7 von 10 Punkten.

Prestige

Eine kurze Meinung zum Film Prestige (The Prestige, USA/GB 2006)

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan, Jonathan Nolan
Darsteller: Hugh Jackman, Christian Bale, David Bowie, Sir Michael Caine, Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Piper Parabo

Ein Zaubertrick besteht aus drei Akten: Im ersten wird etwas wie bspw. ein einfacher Gegenstand gezeigt, mit dem dann im zweiten Akti etwas passiert – der Gegenstand verschwindet. Doch der Höhepunkt eines jeden Tricks ist der dritte Akt, das Finale, die Illusion, in dem der Gegenstand an anderer Stelle wieder auftaucht. Dieser Akt ist das Prestigio.

An diese Dramaturgie hält sich auch Prestige. Alfred Borden (C. Bale) und Robert Angier (H. Jackman) sind zwei Zauberkünstler, die jeder auf seine Weise danach streben, eines Tages den ganz großen Trick aufzuführen. Zunächst gehen sie den Weg dahin gemeinsam als Assistenten beim Illusionisten Cutter (M. Caine). Nachdem aber bei einem Unfall auf der Bühne Roberts Frau Julia (Piper Parabo) stirbt und Robert in Alfred den Schuldigen sieht, trennen sich ihre Wege. Doch nicht ganz. Mit wachsendem Erfolg ihrer Tricks beginnt ein erbitterter Kampf zwischen den beiden, der schließlich im Prestigio endet.

Meine Meinung zum Film:
Zunächst einmal ist es mal wieder typisch, dass der Film einen englischen Titel (mit französischer Aussprache) hat, der so nie im Film auftaucht – warum den Film nicht Prestigio nennen, wenn es doch darum geht?
Unabhängig davon ist Prestige ein äußerst gelungenes Werk, das mit einigen Überraschungen aufwartet. So gibt es auch einen interessanten Einblick in die damalige Reaktion auf die Elektrizität, die damals erst im Begriff war, genutzt zu werden und vom Hauch des Magischen und Unbekanntem umgeben war. Genauso unergründlich wie sie scheint auch Nikola Tesla, dem David Bowie das Gesicht gibt.

Fazit:
Prestige ist wie ein Zaubertrick – überraschend, manchmal hat man eine Ahnung, was kommt, und vor allem kommt man nicht umhin, hinzugucken
Also: Schauen Sie genau hin…!

Mehr dazu:
Filmstarts.de
Spiegel ONLINE
Movigod.de
schorleblog.de