Archiv der Kategorie „Kino, DVD, TV”

Ein Einstieg ins Filmgeschäft

So, war jetzt zwei Tage Komparse beim fürs ZDF produzierten Zweiteiler “Vom Glück nur ein Schatten” nach dem gleichnamigen Buch von Uwe Karsten-Heye. Es war interessant, direkt beim so einem Dreh dabei zu sein, auch wenn es jetzt vom allgemeinen Ablauf her keine großen Überraschungen gab. Es war halt viel zu warten, manche Szene wurde recht oft geprobt und mehrmals gedreht, aber an sich wurde nicht erst alles mögliche probiert, sondern Regisseur, Kameraman und Schauspieler schienen klare Vorstellungen zu haben von dem, was sie letzlich auf Film bannen wollten. weiterlesen…

Christian Bale brüllt rum

Wer wissen will, wie es ist, wenn man Christian Bale beim Filmdreh in die laufende Szene rennt, der kann sich das hier anhören, denn genau das ist anscheinend am Set zu Terminator Salvation kürzlich passiert, woraufhin der betroffene Director of Cinematography Shane Hurlbut sich eine lange Tirade an F-Wörtern und anderen anhören durfte. Reinhören lohnt sich!

Abbitte

Ich hab es endlich geschafft, mir den Film “Abbitte” von Joe Wright (Stolz und Vorurteil), nach dem Roman von Ian McEwan anzuschauen. Eigentlich wollte ich den ja schon im Kino sehen, aber irgendwie kam es nicht dazu. Nun also endlich auf DVD.

Verschiedenste Kritiken versprachen recht viel (u.a. diese), allerdings war auch klar, dass es ein eher ernster Film sein würde.
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Interessantes im Kino

Das gute am Herbst ist, dass das Kinoprogramm wieder etwas mehr hergibt.
Vielversprechend klingen zumindest nachstehende Filme:

Von Löwen und Lämmern — Robert Redford (auch Regie), Meryl Streep und Tom Cruise in einem Fragen aufwerfenden Politdrama. Ein Professor (Redford), Senator (Cruise) und eine Journalistin (Streep) vor dem Hintergrund des Afghanistan-KonfliktsKrieges. Der erste Film von United Artists, seitdem das Studio von Tom Cruise gekauft wurde.

Abbitte — Drama um Schuld und Sühne mit Keira Knightley. Regie führte Joe Wright, der mit Knightley zusammen schon Stolz und Vorurteil drehte.

In American Gangster treffen auch wieder zwei zusammen, die schon mal gemeinsam erfoglreich waren: Russel Crowe und Ridley Scott. Von der Arena in Gladiator geht es nun in die Drogenszene der 70er in New York. Mit von der Partie ist Denzel Washington als Drogenbaron, Russel Crowe spielt den Gegenpart auf der Seite des Gesetzes.

Zusammenfassung mit den Worten des Fernsehsenders mit dem Ball: Herbstklopfen.

Schmidt und Pocher

Gestern Abend hatten Harald Schmidt und Oliver Pocher ihren ersten gemeinsamen Auftritt bei der ARD — und er war gar nicht mal so schlecht, wie ich ihn erwartet hatte.
Zwischen Pocher und Schmidt liegen ja eigentlich Welten. Der ein erfahrener Unterhalter und Zyniker, der eine Sendung auch schweigend moderieren kann, und trotzdem unterhält. Der andere dagegen ein Jungspund, der aufpassen muss, dass er seine Witze zu Ende erzählt, ohne vorher schon zu lachen. Als verbindendes Element zwischen den beiden hatte ich bislang nur die Werbung für die eine Marke einer großen Elektrohandelskette gesehen. So sitzen sie nun aber beide am selben Schreibtisch, der an die Tische von Nachrichtensendungen erinnert. Der Meister und sein neuer Zögling.
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Simpsons – Der Film und weitere

Nachtrag zum letzten Blog-Eintrag:

Der Simpsons-Film war tatsächlich sehr amüsant und unterhaltsam. Nette Story, super Gags — die Simpsons eben.

Weitere Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe:

Death Proof mit Kurt Russel, Regie: Quentin Tarantino
Ein super Film, sehr skurril, hartes Ende, schwarzer Humor.
Bewertung: 9 von 10 Punkten

Harry Potter und der Feuerkelch
Ganz nett, aber natürlich nicht so gut wie das Buch. 6 von 10 Punkten.

Stirb Langsam 4.0
Wenn man nicht alles auf die Glaubwürdigkeit untersucht, dann ist das ein sehr selbstironischer actionreicher Film. Gute Unterhaltung. 7 von 10 Punkten.

Die Simpsons – der Film

Ich bin ja mal auf den Simpsons-Film gespannt, der ja nun bald anläuft.

Der Spiegel hat die Macher der Simpsons, Matt Groening und Al Jean interviewt – bestes Zitat dabei von Al Jean:

“Der Schauspieler, der Gott synchronisiert, ist übrigens der gleiche, der auch den Teufel und Hitler spricht.”

(über Gott in der Serie, im Film taucht dieser ja nicht auf)

Wir sind Oscar!

Mit das Leben der anderen hat nach zuletzt 2003 wieder ein deutscher Film einen Oscar als bester ausländischer Film gewonnen.
Ich habe damit eher nicht gerechnet und war daher doch recht überrascht, als mir klar wurde, das Cate Blanchett nach Öffnen des Umschlags mit „The Life of Others“ eben dieser Film meinte.

Viel wichtiger jedoch als diese kleine Freude ist aber, das Martin Scorcese nun endlich einen Oscar bekommen hat, eigentlich sogar zwei: beste Regie und bester Film: für Departed. Kein Clint Eastwood, der ihm den wegschnappte!

Sicherlich verdient haben auch Helen Mirren und Forest Whitaker ihre Academy Awards als beste Hauptdarsteller, ich hatte bislang aber noch keine Gelegenheit die beiden Filme zu sehen.

Tja, sonst kann ich nicht viel sagen, da ich die meisten der Filme diesmal noch nicht gesehen habe, was ich aber sicherlich noch nachholen werden.

P.S.: Warum musste eigentlich Spreeblick auf dieselbe tolle Titelzeile kommen wie ich?

Prestige

Eine kurze Meinung zum Film Prestige (The Prestige, USA/GB 2006)

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan, Jonathan Nolan
Darsteller: Hugh Jackman, Christian Bale, David Bowie, Sir Michael Caine, Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Piper Parabo

Ein Zaubertrick besteht aus drei Akten: Im ersten wird etwas wie bspw. ein einfacher Gegenstand gezeigt, mit dem dann im zweiten Akti etwas passiert – der Gegenstand verschwindet. Doch der Höhepunkt eines jeden Tricks ist der dritte Akt, das Finale, die Illusion, in dem der Gegenstand an anderer Stelle wieder auftaucht. Dieser Akt ist das Prestigio.

An diese Dramaturgie hält sich auch Prestige. Alfred Borden (C. Bale) und Robert Angier (H. Jackman) sind zwei Zauberkünstler, die jeder auf seine Weise danach streben, eines Tages den ganz großen Trick aufzuführen. Zunächst gehen sie den Weg dahin gemeinsam als Assistenten beim Illusionisten Cutter (M. Caine). Nachdem aber bei einem Unfall auf der Bühne Roberts Frau Julia (Piper Parabo) stirbt und Robert in Alfred den Schuldigen sieht, trennen sich ihre Wege. Doch nicht ganz. Mit wachsendem Erfolg ihrer Tricks beginnt ein erbitterter Kampf zwischen den beiden, der schließlich im Prestigio endet.

Meine Meinung zum Film:
Zunächst einmal ist es mal wieder typisch, dass der Film einen englischen Titel (mit französischer Aussprache) hat, der so nie im Film auftaucht – warum den Film nicht Prestigio nennen, wenn es doch darum geht?
Unabhängig davon ist Prestige ein äußerst gelungenes Werk, das mit einigen Überraschungen aufwartet. So gibt es auch einen interessanten Einblick in die damalige Reaktion auf die Elektrizität, die damals erst im Begriff war, genutzt zu werden und vom Hauch des Magischen und Unbekanntem umgeben war. Genauso unergründlich wie sie scheint auch Nikola Tesla, dem David Bowie das Gesicht gibt.

Fazit:
Prestige ist wie ein Zaubertrick – überraschend, manchmal hat man eine Ahnung, was kommt, und vor allem kommt man nicht umhin, hinzugucken
Also: Schauen Sie genau hin…!

Mehr dazu:
Filmstarts.de
Spiegel ONLINE
Movigod.de
schorleblog.de

Anke Engelke als Synchronsprecherin von Marge Simpson

Gestern lief also die erste Folge der Simpsons, in der Mutter Marge nicht mehr von der im Juli 2006 gestorbenen Elisabeth Volkmann gesprochen wird. Elisabeth Volkmanns lieh seit 1991 Marge sowie Patty und Selma ihre Stimme. Nach solch einer langen Zeit ist es natürlich nicht leicht einen Ersatz zu finden, der den Vorstellungen der Fans gerecht wird.

Dennoch war ich überrascht bis erschrocken, als ich hörte, dass Anke Engelke die Rolle übernehmen sollte. Die Taktik von ProSieben ist klar: Anke Engelke ist recht bekannt, vielleicht vergrößert sich so dass Publikum. Oder so ähnlich.
Erfahrung im Synchronsprechen hat sie (u.a. in Findet Nemo). Jedoch hat sie auch eine, wie ich finde, recht hohe Stimme, die prima vista so gar nicht so recht zu Marge zu passen scheint. Vor allem, wenn man mal die Originalstimme gehört hat, die bedeutend tiefer und kratziger ist, als die von Elisabeth Volkmann es war.

Gestern zeigte sich aber, dass Engelkes Stimme doch eher in Richtung der Originalstimme geht. Ich hatte jedoch immer das Gefühl, dass Marge nur die Lippen bewegt, während im Hintergrund irgendwer anders sprach. Es ist einfach ungewohnt, eine andere Stimme zu hören, was aber beim Anschauen der Folgen im O-Ton zunächst auch so ist. Daher denke ich, dass irgendwann ein Gewöhnungseffekt eintritt. Dann kann habe ich vielleicht auch eine echte Meinung zur neuen Stimme. Solange sage ich dazu erstmal nur “hmrmmmmmmmm”…

Achja: Selma und Patty hatten ja gestern noch nicht soviel zu sagen – wie ihre neuen Stimmen klingen ist also noch unklar. Die beiden werden nämlich nicht von Anke Engelke gesprochen, sondern von Angelika Bender.

Weiteres zum Thema u.a. hier

Interview mit Anke Engelke auf FAZ.de
Die Fünf Filmfreunde
Blog-Eintrag von robert|craven
Marge Simpson: Das ist ihre neue Stimme auf tvblogger.de

The Girl in the Café

Gestern lief auf arte “G8 auf Wolke sieben” – Originaltitel: “The Girl in the Café” – mit Kelly Macdonald und Bill Nighy. Erstere ist u.a. bekannt aus “Gosford Park”, letzterer aus “Tatsächlich Liebe” und “Per Anhalter durch die Galaxis”.
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Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind

Hier mal wieder ein Filmtipp:

Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind ist das Regiedebüt von George Clooney.
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Garden State

Vor kurzem habe ich mir Garden State angesehen und bin nun etwas verwundert, dass kaum kaum etwas davon gehört hat, dass dieser Film im Kino lief.

Das Drehbuch lieferte Zach Braff (bekannt aus Scrubs), der auch Regie führte und neben Natalie Portman die Hauptrolle übernahm. weiterlesen…

Bill Murray und die Blumen

Ich hatte ja schon länger vor, mir Broken Flowers anzuschauen, aber dieser Aktikel bei Spiegel Online bestärkt meine guten Vorsätze. :)
Da freut man sich doch schon im Voraus auf gute Unterhaltung.

Sin City

Letzten Donnerstag habe ich Sin City gesehen.

Es spielen u.a. Bruce Willis, Benicio del Torro, Mickey Rourke, Jessica Alba, Elijah Wood, Clive Owen, Josh Hartnett und Michael Madsen mit.

Sin City ist eine Comic-Verfilmung, die aus verschiedenen, mehr oder weniger miteinander weniger verflochtenen Episoden besteht, die alle in Basin City spielen. weiterlesen…