Archiv der Kategorie „Allgemeines”

Impressum?

Ich bin grad dabei zu überlegen, ob meine Seite ein Impressum und Nutzungsbedingungen benötigt, nachdem ich schon vor geraumer Zeit auf dem Blog von praegnanz.de ein paar Verweise zu Tips dazu gelesen hatte.
Viel los ist hier ja nicht, und der Pflicht zum Impressum unterliegt olddragon.de auch nicht. Aber zumindest die Nutzungsbedingungen könnten sinnvoll sein, da damit auch nochmal ein paar Sachen zu Benutzerkommentaren und Urheberrecht hervorgehoben würden.

Eurovision Song Contest

Ich hab ja dieses Jahr nicht soviel im Vorfeld des Eurovision Songt Contest (ESC) mitbekommen, aber nach aktuellen Stand fände ich es lustig, wenn die Ukraine gewänne. Nach den Siegern des letzten Jahres wäre das alles andere als überraschend und mindestens genauso skurill. Hebt sich fast schon wohltuend von dem restlichen Kram ab.

Nachtrag I:
Auf Spiegel ONLINE gibt es einen recht amüsanten Liveticker, der sehr treffend das Gesehene beschreibt.

Bester Kommentar bislang von Peter Urban (zum Beitrag von Armenien):
Das ging wahrlich ans Herz. Haben Sie das Herzblut gesehen? Und den Baum der Leidenschaft? Was für ein Theater…
Find ich auch.

Nachtrag II:

Swing scheint den Grandprix ja nicht gerade zu erschüttern…sind auf Platz 17 wenn ich das richtig sehe.

Warum macht Israel eigentlich da mit?

Nachtrag III:

Serbien gewinnt. Hm.

Nachtrag IV:

Zumindest gibt es schlimmere Songs. Und Roger nun auf Platz 19?
Vielleicht startet ja Stefan Raab mal mit Guildo Horn zusammen was in Richtung russischen Transenpop, um wieder ein wenig auf die oberen Plätze zu kommen.

Sichtung unserer Kanzlerin

Gestern hatte ich endlich einmal Gelegenheit, vom Reichstagsgebäude nicht nur die Kuppel, sondern auch das Innere des Gebäudes zu sehen. Denn zu den Feierlichkeiten anlässlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge als Grundlage der EU vor 50 Jahren gab es einen Tag der offenen Tür.
Der Besuch hat sich gelohnt. Das Paul-Löbe-Haus (mit den Büros der MdBs), dass auch geöffnet war, war zwar nicht ganz so spannend, aber es ging mit nur mäßigem Anstehen (etwa 10 Minuten) recht rasch hinein und anschließen durch die unterirdische Verbindung in den Reichstag.

Ich war überrschascht, wie hell und freundlich das Gebäude ist. Überall Glass und lederne Sitzgelegentheiten, jede Menge Tageslicht. Der Plenarsaal war auch ganz nett.
Auf der Fraktionseben, also da wo die einzelnen Bundestagsfraktionen ihre Sitzungssäle haben, gab es dann jede Menge Giveaways (Weggebereien?) der Parteien…Sonneblumkerne von der SPD, nach Ausfüllen eines Quiz’ ein Eis von den Grünen, Mützen konnte man bei der FDP gewinnen, die PDS hatte recht leckere und hoffentlich unpolitsche Bonbons. Das meiste gab es allerdings von der CDU: Anstecker mit Europa- und Deutschlandflagge im Paar, kleine Bälle und Gläser. Allerdings steht auch überall (außer auf dem Anstecker der Name des Giveawaygebers, also CDU/CSU, drauf.

Danach gab es draußen vorm Reichstag eine französische Mini-Big-Band, die wesentlich angenehmer war, als Monrose (hab ich verpasst) es gewesen sein dürfte.

Zum Abschluss stand ich dann auf dem Pariser Platz und wunderte mich, warum einige Leute dauernd nach oben schauen. Nun, in dem Studio mit Glaswand stand oben Peter Frey und wackelte wie üblich mit seinem Kopf, während er fürs ZDF Berlin direkt moderierte. Neben ihm: Angela Merkel. Diese drehte sich nach dem Interview sogar um und winkte uns Leuten da unten zu. Wobei ich fast sicher bin, dass dieses Winken mir persönlich galt. Höhepunkt dieses speziellen Merkel-Erlebnisses war dann dass Verlassen des Studios über eine Außentreppe. Nochmaliges Winken, einzelnes Beifallklatschen, einzelne Buhrufe…alles, was man eben als Kanzlerin so erwarten kann. Anschließend kurzer Fußmarsch und Einsteigen in einen der dunklen Wagen in der Wilhelmstraße vor der britischen Botschaft – weg war sie. Mir standen inzwischen die Tränen in den Augen: Ich hatte doch tatsächlich alle Uhren auf Sommerzeit umgestellt, nur meine Armbanduhr nicht.

Warum 1984 eigentlich 2007 heißen müsste

… das kann man in einem Anfang Januar erschienen Artikel der Zeit nachlesen. Demnach herrschen in Großbritannien — wenn auch nicht ganz überraschend — Zustände, die an Orwells bekanntem Roman erinnern.

Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen ist ja an sich nichts mehr so ungewöhnliches. Wenn man dann aber plötzlich über einen Lautsprecher angesprochen wird, weil man Müll auf die Straße wirft, lässt das einen doch aufhorchen. Genauso wie Überachungssysteme in (Grund-)Schulen bis in die Toilettenvorräume hinein, Eltern die Anhand der Handys ihrer Kinder diese bis auf 50 Meter genau orten können oder Sozialämter, die Achtjährige auf als potentielle Straftäter einstufen.

Der Artikel ist recht lang, was für mich als Spiegel Online-Leser etwas ungewohnt ist :) , zeigt jedoch, wie ein Staat sich mit Billigung seiner Bürger nicht nur zum Überwachungsstaat wandelt, sondern bereits gewandelt hat.

Als Begründung für die Überwachung dient der Schutz vor Kriminalität und asozialem Verhalten — Erinnerungen an den Geschichtsunterricht werden wach.

Da bin ich froh, nicht in Großbritannien zu leben. Sicherlich, wenn ich meine Brieftasche verliere, wird man mir vielleicht sagen können, wo das genau war und wer sie eingesteckt hat. Aber wenn ich mich hier in Deutschland auf offener Straße am Hintern kratze, besteht wenigsten eine recht große Chance, dass nur der Passant hinter mir sich wundert.

Schnee

Da dachte ich letzte Woche noch, dass es nun Frühling wird und der Winter vielleicht doch kürzer (wenn überhaupt vorhanden) war als diese elend lange Kälteperiode im letzten Jahr, und nun das: Es schneit. Haben die im Radio gesagt. Blick aus dem Fenster – tatsächlich, alles ist weiß. Nochmal ein Blick auf donnerwetter.de: nächste Woche sollen es aber wieder bis zu 16° C werden. Na gut, es ist ja fast schon April, vielleicht ist da so ein Auf und Ab gestattet. Auf jeden Fall ist es unangenehm. Vor allem das Ab.

Bessere Wahrnehmung durch Ego-Shooter

Ich hab es mir ja schon länger gedacht, dass Ego-Shooter doch hinsichtlich der Wahrnehmungsfähigkeiten, räumliches Denken und Reaktionsvermögen auch Vorteile eher positive Auswirkungen haben müssten, egal wie kritisch man die psychologischen Folgen betrachten mag. Hinsichtlich der Wahrnehmung scheint sich das nun zu bestätigen. Test haben gezeigt, dass Versuchspersonen, die häufig Unreal Torunament spielen, die Ausrichtung eines “T”, dass zwischen mehreren anderen Zeichen abgebildet war, am schnellsten erkennen konnten.
Na dann, ich bin spielen.

Gedankenstrich

Schon komisch, dass man manchmal verzweifelt nach Lösungen für Probleme sucht, die anscheinend gar nicht existieren.
Vor einer Weile hatte ich mal etwas über die korrekte Verwendung von Sonderzeichen gelesen, und seit dem versuche ich, möglichst an den entsprechenden Stellen in Texten den Gedankenstrich – also den Strich, der etwas länger als das normale Minus ist – zu verwenden und eben nicht dieses normale und viel zu kurze Minus, das eher als Trennungs-Strich in zusammengesetzten Wörter verwendet wird. Oder als Minus (-).

Die Frage war nun, wie ich den Gedankenstrich auf meine Homepage bekomme. In der Regel kann ich im Html-Quelltext einfach – verwenden, und der Strich ist so, wie er sein soll. Anders aber hier unter Serendipity im Weblog, da klappt das nicht. Nun war ich aber entweder zu blöd oder zu dämlich, eine Lösung im Netz zu finden, oder die Lösung ist jetzt doch die, die ich nun verwende: Alt+0150 (Ziffernblock) – und der Strich ist da. Na das ist doch was. Schon die zweite Zahl, die ich mir merken muss, neben 0169 für ©.

und wieder Sonnenschein

Nachdem uns dieser etwas langgezogene frühlingshafte Herbst nun eine steife Brise in Orkanstärke bescherte, scheint nun hier Berlin sogar ab und zu die Sonne. Fein. Das es dabei einiges an Schäden gab war ja zu erwarten, verwunderlich ist jedoch der Absturz eines Stahlträgers am Lehrter Bahnhof – pardon, Berliner Hauptbahnhof. Schließlich wurde der Bahnhof erst vor kurzem eröffnet, und da kann man doch eigentlich damit rechnen, dass er auch einem schweren Sturm in Orkanstärke standhält.

Durch die Schäden ist so nun der ganze S-Bahn- und Fernverkehr quer durch die Stadt unterbrochen – es wird also mal wieder etwas chaotisch. Könnte man diese Zwangspause nicht gleich für die Verlängerung des Glasdaches nutzen? (siehe dazu hier und hier)

JVA

Ich bin heute in den Genuss gekommen, eine Justizvollzugsanstalt zu besuchen. Sehr beeindruckend. Aber kein Ort, in den ich unbedingt meinen Lebensmittelpunkt verlegen würde. Zur Zeit auch viel zu warm. Daher mein Tip: schön brav bleiben und sich nicht strafbar machen.

(dieser Tip wurde Ihnen präsentiert im Rahmen der Reihe “OldDragons gesammelte Lebensweisheiten”)

Blitze für Athen

Haben wir nun gestern mit dem Ergebnis des deutschen Vorentscheides für den Eurovision Song Contest Glück gehabt oder nicht? Musikalisch sicherlich, zumindest nach meiner meinung liegen zwischen den Gewinnern Texas Lightning und Thomas Andern/Vicky Leandros Welten. Andererseits war die Vicky schonmal dabei und der Thomas steht in Osteuropa etwas besser da als hier. Dennoch – Fly of the Wings of Love hatte ja auch gewonnen und somit drücke ich Texas Lightning die Daumen. Hätte ich für Thomas Anders vielleicht auch gemacht, aber wenn er gewonnen hätte, wäre es mir doch etwas peinlich gewesen.

60 Jahr Nürnberger Prozesse

Gestern war ins Bundesministerium der Justiz (BMJ) zu einer Konferenz mit dem Titel “60 Jahre Nürnberger Prozesse – Lehren für die Zukunft” eingeladen. Die Veranstaltung fand zum 60. Jahrestag der Eröffnung der Nürnberger Prozesse vom 20. November 1945, unter der Schirmherrschaft des BMJ und der American Academy in Berlin statt. Vortragende waren u.a. die auch weiterhin amtierende Justizministerin Zypries, zwei Journalisten, die damals von den Prozessen berichteten, Gerhard Werle (Professor für Strafrecht an der Humboldt Universität), Patricia Wald (ehemalige Richterin des Internationalen Jugoslawiengerichtshofes, IGHJ), John C. Kornblum (Botschafter a.D.), Hildegard Uertz-Retzlaff (Oberstaatsanwältin am IGHJ) und bei der Abendveranstaltung Philippe Kirsch (Präsident des Internationalen Strafgerichtshofes, IStGH). weiterlesen…

Lobenswert

Ich hatte mir vorletzten Freitag bei Amazon.de zwei DVD bestellt. Die Auslieferung erfolgte noch am selben Tag, jedoch konnte ich erst am darauffolgenden Dienstag das Paket abholen. Ärgerlicherweise waren sowohl die eine Plastikhülle angeknackst als auch die stabilere Metallbox der zweiten DVD zerbeult. Anscheinend hatte jemand etwas recht schweres auf das zeirliche Päckchen gestellt. weiterlesen…

Musiksender bald wieder genießbar?

Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n…

MTV und VIVA haben doch tatsächlich angekündigt, dass bald Schluss ist mit der nervigen Klingeldudelei und Gröhlerei nach jedem zweiten Song. Bei MTV zumindest zwischen 16 und 24 Uhr ab Oktober, bei VIVA leider erst ab März.

Dann kann man vielleicht endlich mal wieder länger als fünf Minuten einen dieser Sender laufen lassen, ohne dass man sich anbrüllen lassen muss.

Thema bei Spiegel Online

Griechenland – My Number One

Juchhu – Wir sind erster. Wenn auch von hinten. Wieder einmal hat ein deutscher Eurovision Song Contest Beitrag einen bleibenden Eindruck hinterlassen, zumindest im eigenen Land. Verunstaltung der Charts durch eigene Plattenkäufe hin oder her, Gracia war für Europa einfach nicht gut genug. Verständlicherweise. Daher blieb es uns diesmal erspart, mitzufiebern, welchen Platz im Mittelfeld wir denn belegen würden – viel einfacher war es, Deutschland als “nicht dabei” zu betachten. weiterlesen…

Schlagzeile mit Folgen

Als ich vor einer Weile in der Harald Schmidt Show die Schlagzeile der BILD “Wir sind Papst” las fand ich das lustig bis merkwürdig. Klingt ja so ähnlich wie “Wir sind Weltmeister” oder “Wir sind ganz toll”. Sozusagen eine ausdrucksstarke Schlagzeile, aber lustig weil in diesem Zusammenhang völlig daneben, denn gerade das Amt des Papstes steht doch für Internationalität und es sollte egal sein, woher der Papst nun kommt. weiterlesen…