J.R.R. Tolkien – Der Herr Der Ringe

Titel: Der Herr der Ringe
Originaltitel: The Lord of the Rings
Autor: J.R.R. Tolkien
Erscheinungsjahr Band 1: 1964
Erscheinungsjahr alle Bände in einem Buch: 1966
Kategorie: Fantasy

Inhalt (teilw. Namen der Originalfassung):

Der Herr der Ringe erzählt die Geschichte von Mittelerde, das vom Herrscher Sauron bedroht wird.

Eine Schlüsselrole spielt dabei ein Ring, der plötzlich im Auenland wiederauftaucht und die totale Macht für Sauron bedeuten würde. Um das zu verhindern, muss der Ring direkt vor Saurons Nase, im Mount Doom zerstört werden.
Diese Aufgabe übernimmt Frodo, ein Halbling. Begeleitet wird er von acht weiteren Firguren: Boromir (ein Mensch), Strider/Aragorn (noch ein Mensch), Merry und Pippin (Halblinge), Legolas (ein Elb), Gimli (ein Zwerg), Sam (Halbling) und Ganfalf (ein Zauberer).
Auf der Reise gibts dann noch n Haufen Abenteuer zu bestehn, denn Saurons Gehilfen wollen den Ring natürlich in ihren Besitz bringen.

Der Herr der Ringe wird von Vielen als das Meisterwerk der Fantasy-Literatur angesehen. Genau diese Erwartung hatte ich vor dem Lesen des Buches auch, vor allem, da ich vorher “Der Hobbit” gelesen hatte und ziemlich gut fand.
Jedoch wird man bereits am Anfang eines Besseren belehrt, wenn Tolkien zunächst seitenweise die Vorgeschichte und den Aufbau von Mittelerde erklärt. Dieses ist zwar für das Verständnis der Handlung sehr wichtig, jedoch ist die Art und Weise recht schnell ermüdend. Der eigentliche Anfang und das gesamte erste Buch (”Die Gefährten”) lesen sich noch ganz gut, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, um so ausführlicher und langatmiger erscheint die Handlung; der ganze Erzählstil wirkt langweilig. So hätte man vieles, was auf drei Seiten beschrieben wird, gut auch auf einer halben erzählen können.
Wenig hilfreich sind da auch die einzelnen Untergeschichten, die Handlung springt sehr oft zwischen mehreren Strängen hin und her (bsw. nach der trennung der Gefährten am Ende von Band 1). Dadurch verliert man leicht die Übersicht und ist dann überrascht, dass nach einer Ewigkeit auch mal wieder einBlick auf Frodo und Sam geworfen wird. Deren Schicksal schien zweitweise komplett vergessen.
Auf diese Weise erscheint es zum Beispiel fast schon schwer, am Anfang vom dritten Buch sich an den Inhalt vom ersten zu erinnern.

Positives gibt es natürlich auch. So ist die ganze Welt von Mittelerde mit all ihren Landschaften und Kreaturen auf jedenfall ein Meisterwerk. Die Geschichte/Beschreibung hätte nur um einiges kürzer sein können.
Positives Nr. 2: je länger die Geschichte, umso kürzer die Gesangseinlagen.

Fazit: Sollte man vielleicht gelesen haben, allerdings muss man viel Ausdauer mitbringen.

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