Ein Einstieg ins Filmgeschäft

So, war jetzt zwei Tage Komparse beim fürs ZDF produzierten Zweiteiler “Vom Glück nur ein Schatten” nach dem gleichnamigen Buch von Uwe Karsten-Heye. Es war interessant, direkt beim so einem Dreh dabei zu sein, auch wenn es jetzt vom allgemeinen Ablauf her keine großen Überraschungen gab. Es war halt viel zu warten, manche Szene wurde recht oft geprobt und mehrmals gedreht, aber an sich wurde nicht erst alles mögliche probiert, sondern Regisseur, Kameraman und Schauspieler schienen klare Vorstellungen zu haben von dem, was sie letzlich auf Film bannen wollten.

Die jetzt hier in Berlin gedrehten Szenen spielen in einem Cabaret im Berlin der 30er Jahre. Daher durfte ich ich brav mit Seitenscheitel, Anzug und Pullunder dabei sein. Drehort war Clärchens Ballhaus, dessen recht verfallener Saal im Obergeschoss dennoch ein stimmungsvolles Ambiente bietet.

Auch interessant war, am Ende des letzten Drehtages, als es um Szenen so um 1942 oder etwas später ging, einmal jede Menge Leute in Wehrmachts-, Partei und SS-Uniformen zu sehen. Etwas über zwanzig Komparsen, eher grobschlächtig marschierten in den Saal und mussten von den anderen in Zivil so einige Blicke über sich ergehen lassen.

Die Hauptrollen spielen übrigens die hauptsächlich aus den niedersächsischen Tatort-Produktionen bekannte Maria Furtwängler und der Schweizer Pasquale Aleardi. Regie führt Miguel Alexandre. Die Tage mit dabei waren außerdem Michael Gwisdek (Goodbye Lenin, Hilde, Frau2 sucht HappyEnd),  Nicole Marischka und Wanja Mues.

Überraschend war, dass der Film nicht digital sondern auf 16mm-Film aufgenommen wird. Dachte, gerade auch bei Fernsehproduktionen wären digitale Aufnahmen inzwischen verbreiteter.

Fazit: Hat Spaß gemacht, gerne mal wieder.

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