Die Bourne Identität

Titel: Die Bourne Identität
Originaltitel: The Bourne Identity
Thriller, USA 2001, 111min.

Darsteller: Matt Damon (Jason Bourne), Franka Potente (Marie), Chris Cooper (Conklin), Clive Owen (Professor), Brian Cox (Ward Abbott), Gabriel Mann (Zorn), Julia Stiles (Nicolette), Orso Maria Guerrini (Giancarlo), Tim Dutton (Eamon), Denis Braccini (Picot)
Regie: Doug Liman

Stab: • Produzenten: Patrick Crowley, Richard N. Gladstein, Doug Liman • Drehbuch: Tony Gilroy, W. Blake Herron • Vorlage: – • Musik: John Powell • Kamera: Oliver Wood • Spezialeffekte: – • Ausstattung: Sandrine Mauvezin • Schnitt: Saar Klein • Kostüme: Pierre-Yves Gayraud • Make Up: – • Ton: – • Ton(effekt)schnitt: – • Stunts: – •

Story: Die Crew eines Fischerbootes fischt einen Mann (Matt Damon) aus dem Mittelmehr. In seinem Rücken stecken zwei Kugeln, in seiner Hüfte die Nummer eines Schweizer Nummernkontos. Dies sind die einzigen Anhaltspunkte zu seinem früheren Leben, da er sich an nichts erinnern kann. Allmählich stellt sich heraus, dass er ziemlich gut in Nahkampftechniken ausgebildet ist und dass jemand etwas dagegen hat, dass er noch am Leben ist. Auf der Suche nach seiner Identität lernt er Marie (Franka Potente) kennen.

Meinung: Matt Damon überrascht hier in einer Actionrolle, die ganz und gar vom üblichen abweicht und auch die negativen Seiten des Agentenlebens zeigt. Der ganze Film wirkt von der Art her deutlich realer als manch anderer seiner Klasse, vor allem da auf Effekthascherei à la James Bond und große pyrotechnische Effekte verzichtet wird. Das Sterben von Menschen ist hier keine Sache, die nebenbei halt mit passiert, vielmehr wird die Brutalität und Grausamkeit hervorgehoben. In keinem James Bond Film würde sich einer der Charaktere übergeben, weil er plötzlich mit all dem konfrontiert wird – hier schon. So spielt Franka Potente neben Matt Damon überzeugend die Rolle einer Frau, die plötzlich in eine Sache hineingezogen wird, die ihr ganzes sowieso schon turbulentes Leben über den Haufen wirft.
Alles in allem also ein Film mit guten Darstellern, Action wo sie hinpasst ohne zu übertreiben und viel Spannung.

Fazit: Sehenswerter (Action-)Thriller der anderen Art.

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