Minority Report

Thriller, USA 2001, 145 Minuten, Farbe

Darsteller: Tom Cruise (John Anderton), Max von Sydow (Lamar Burgess), Steve Harris (Jad), Colin Farrell (Detective Danny Witwer), Samantha Morton (Agatha), Lois Smith (Dr. Iris Hineman), Peter Stormare (Dr. Solomon), Tim Blake Nelson (Gideon), Kathryn Morris (Lara Anderton), Richard Coca (Pre-Crime Cop)

Regie: Steven Spielberg

Stab: • Produzenten: Jan de Bont, Bonnie Curtis, Gerald R. Molen, Walter F. Parkes • Drehbuch: Scott Frank, Jon Cohen • Vorlage: – • Musik: John Williams • Kamera: Janusz Kaminski • Spezialeffekte: – • Ausstattung: Anne Kuljian • Schnitt: Michael Kahn • Kostüme: Deborah Lynn Scott • Make Up: – • Ton: – • Ton(effekt)schnitt: – • Stunts: – •

Story: Im Washington,

D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet.
Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln – bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist.

36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist – und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.

Meinung: Minoritiy Report ist eine Mischung aus Thriller, Science-Fiction und Fantasy.

Entgegen der ersten Erwartung istder Film eher weniger Action-lastig und gibt somit auch Raum für eine immer wieder spannende und vor allem auch immer wieder überraschende Handlung, welche in sich ziemlich schlüssig ist. Dabei bleibt sie immer ganz nah an John Anderton, der sich plötzlich selbst auf der Flucht sieht, die in der hochtechnisierten Zukunft geradezu unmöglich erscheint.
Einziges Manko der Geschichte ist ein Detail, dessen Aufklärung am Ende dem Zuschauer vorenthalten wird (was, wird hier natürlich nicht verraten ).
Interessant sind die im Film realisierten Zukunftsvisionen, teilweise noch sehr futuristisch, teilweise unlogisch bis lachhaft (die Fuchtelei von J. Anderton vor seinem riesen Bildschirm, und wenn Daten manuell von einem Rechner auf den anderen übertragen werden müssen – das erinnert dann plötzlich wieder ans Diskettenzeitalter). Größtenteils ist es jedoch eine Zukunft, die sehr realistisch erscheint, vor allem da so einige Elemente bereits heute darauf hindeuten (Automatisierte Verkerhrssysteme, Personenkontrolle durch Netzhautscan, totale Überwachung wenn nötig, totale Werbung …).
Die Umsetzung der Spezialeffekte und die Darstellung von Washington D.C. im Jahre 2054 ist nahezu perfekt.

In einer Nebenrolle spielt Peter Stormare mit (momentan auf Plakaten mit H&M-Werbung zu sehn) und verleiht dem Film eine Kräftige Prise deftigen schwarzen Humores. Auch so tauchen in dem Film unerwartet immer wieder groteske humorvolle Elemente und Szenen, womit man eigentlich nicht rechnen würde (da wären bsw. die ziemlich intelligenten “Spiders” mit ihrem recht menschlichen Auftreten zu nennen – kleine Roboter, die bei einer Großflächigen Personenkontrolle helfen)

Fazit: Unbedingt sehenswert, ein Film, der immer wieder verblüfft, Spannung erzeugt und einem trotzdem zum Lachen bringt.
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(Infos – außer Meinung – teilweise von www.djfl.de)

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