Ein Einstieg ins Filmgeschäft
So, war jetzt zwei Tage Komparse beim fürs ZDF produzierten Zweiteiler “Vom Glück nur ein Schatten” nach dem gleichnamigen Buch von Uwe Karsten-Heye. Es war interessant, direkt beim so einem Dreh dabei zu sein, auch wenn es jetzt vom allgemeinen Ablauf her keine großen Überraschungen gab. Es war halt viel zu warten, manche Szene wurde recht oft geprobt und mehrmals gedreht, aber an sich wurde nicht erst alles mögliche probiert, sondern Regisseur, Kameraman und Schauspieler schienen klare Vorstellungen zu haben von dem, was sie letzlich auf Film bannen wollten. weiterlesen…
Ein frohes neues Jahr!
… und einen guten Start ins neue Jahrzehnt wünsche ich allen!
Zufall: Gorbatschow pflanzt einen Baum und ich treffe Westernhagen
…denn Michail Gorbatschow war schon weg, als ich heute zufällig nahe des Reichstags vorbeikam und nur mal schauen wollte, was da für ein Auflauf ist und warum so viele schwarze Autos mit Polizeibegleitung anbei stehen. Aber selbst Ulrich Meyer, Sat.1 Helfer der Witwen, Weisen und Betrogenen war gerade dabei zu gehen. Dann fragte jemand von der Presse neben mir, ob Herr Westernhagen und seine Frau sich nicht mal eben für ein Bild hinstellen wollen und tatsächlich, der Typ unter der Baskenmütze war Marius Müller-Westernhagen.
olddragon.de – den Promis ganz nah!
- Marius Müller-Westernhagen und Ehefrau Romney
Riesenspektakel in Berlin
Das geeinte Deutschland wird 19, viele glauben immer noch “Winds of Change” ist bereits zur Wende entstanden (veröffentlich aber erstmals im November 1990, weiter bekannt geworden erst 1991) und durch Berlin stapfen die kleine Riesin und ihr großer Onkel, begleitet von zehntausenden Berlinern, die wie zu jedem Spektakel zahlreich dabei sind. So auch auch ich.
Kurze Hintergrundinfo: Die kleine Riesin und ihr Onkel wurden durch eine Mauer getrennt. Er fiel in den Fluss und tauchte aus diesem dann heute am Humboldthafen wieder auf. Beide suchen einander, wobei sie zwischendurch in einem Boot chauffiert wird oder mit dem Roller fährt. Bewegt werden die 7 und 15 Meter hohen Marionetten von vielen Helfern in roter Livrée.
Hier nun einige Bilder:
Bilder geotaggen: GeoSetter
Angesichts von preiswerten Speicherplatz, preiswerten Digitalkameras und Fotohandys wächst bei vielen die Anzahl der Fotos auf der Festplatte und es wird immer schwieriger, da noch einen Überblick zu behalten. Ansätze gibt es mehrere, so können Bilder in Ordnern nach Themen sortiert werden (Opas 70. Geburtstags, Omas 72. Geburtstag o.ä.) nach Datum (2009\2009-01-01-Neujahrsbrunch – das bevorzuge ich) und es können Schlagworte hinzugefügt werden.
Zusätzlichen Übersicht und Hilfestellung bei der Suche bietet die Info über den Aufnahmeort der Fotos. Problem: Der steht nicht unbedingt in den Bildern. Zwar speichern einige Handys die jeweilige Position in den Dateien, aber andere Kameras meist nur per zusätzlicher Hardware oder die Daten eines GPS-Loggers werden später mit den Bilddateien zusammengeführt.
Wenn diese Möglichkeiten aber nicht zu Verfügung stehen, müssen die Geo-Daten auf andere Weise eingefügt werden. Eine sehr gute kostenlose Möglichkeit bietet hier GeoSetter. Bilder kompletter Verzeichnisse werden hier einfach in das Programm geladen, auf einer eingeblendeten Google-Maps-Karte kann nach dem Standort des Fotografen gesucht werden und dieser kann dann genau positioniert und für ein oder mehrere Bilder übernommen werden. Außerdem können Ort und Land zu den angegebenen Kordinaten gesucht und hinzugefügt werden.
Fotos Taggen
Falls jemand eine schnelle und einfache Möglichkeit sucht, um seine Fotos mit Schlagworten (Tags) zu versehen und so das Suchen zu vereinfachen, dann sei ihm iTag empfohlen.
Natürlich gibt es auch andere kostenlose Möglichkeiten, Bilder zu verschlagworten. Aber so muss z.B. in Irfan View für jedes Bild der Dialog für die IPTC-Daten neu geöffnet werden und XNView zeigt bei der Eingabe der Daten nur ein zu kleines Vorschaubild an. Einzig Picasa bietet noch recht schnellen Zugriff auf die Tags, aber auch nicht so komfortabel wie iTag.
In iTag werden mit einem Mittelklick oder Alt+Z Bilder bildschirmfüllend angezeigt. Per Tastenkürzel kann das nächste Bild ausgewählt werden, ohne das aktuelle IPTC-Feld zu verlassen. Außerdem werden bereits vergebene Tags in einer Liste angezeigt und können so schnell per Klick vergeben werden. weiterlesen…
Pia, mehr als nur ein weiblicher Vorname
Vor kurzem bin ich in einem englischsprachigem Forum über die Abkürzung PIA gestolpert, deren Bedeutung sich auch gleich aus dem Kontext erschloss: Pain in the Ass. Ein Grund sein Kind nicht so zu nennen.
Pia hat es übrigens seit den 90ern in die Top 50 der beliebtesten Vornamen geschafft. Wenn diese Pias nun in den nächsten Jahren alle fleißig Englisch lernen (Gruß an Guido) und dann Web-Zwo-Nullig unterwegs sind, dürfte dass in manch englischsprachigem Foren-Beitrag für Verwunderung sorgen.
In diesem Sinne;
Have a nice Day,
Your PIA!
Westerwelle spricht Deutsch, nicht Englisch
Einen kleinen Vorgeschmack darauf, was man von Guido Westerwelle als wahrscheinlichen Außenminister erwarten könnte gab er bei einer Pressekonferenz, indem er sich weigerte, einem BBC-Reporter auf Englisch zu antworten. Man sei schließlich in Deutschland. Abgesehen von der merkwürdigen Aussage, dass in Deutschland üblicherweise Deutsch gesprochen werde ist die ganze Art doch sehr peinlich.
Wie man im nachfolgenden Video sieht, spricht Westerwelle zwar Englisch, aber ob das eines Außenministers würdig wäre ist doch fraglich. Aber bei der Postenvergabe geht es ja zum Glück nicht um Kompetenz und andere Qualifikationen.
Wahltag: Ende der großen Koalition, teurerer Bundestag
Na sowas, da lag ich mit meiner Schätzung wohl leicht daneben und es wird keine große Koalition mehr geben. Stattdessen haben CDU und FDP ihr Wahlziel erreicht, trotz Stimmverlusten bei der CDU aber vor allem auch im Gegensatz zum extrem schlechten Ergebnis der SPD.
Überraschend finde ich die hohe Zahl der Überhangmandate: Der Bundestag wird von aktuell 611 Sitzen (davon 13 Überhangmandate) auf 620 622 Sitze anwachsen, dank der 21¹ Überhangmandate der CDU und 3 der CSU. Schade, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes gegen Überhangmandate erst bei der nächsten Wahl Auswirkungen haben wird, denn sonst hätte man angesichts der Finanzkrise auch hier direkt 24 Mal einsparen können:
- Diäten (je 7.668 Euro brutto/Monat, insgesamt 2,2 Millionen Euro pro Jahr)
- Personal (jeweils bis zu 14.312 Euro/Monat, also bis zu 4,1 Millionen Euro pro Jahr)
- Altersentschädigung
- Dienstreisekosten
- Büromaterial
- ganz viel Papier (z.B. der ganze Papierkram bei den einzelnen Abstimmungen im Parlament, alle dicken Gesetzesentwürfe in den verschiedensten Fassungen und was sonst so im Parlamentsalltag auftaucht)
- welche Kosten durch einen Abgeordneten noch so entstehen.
Aber andererseits werden ja so auch einige Arbeitsplätze geschaffen und es sind ja nur neun Abgeordnete mehr als jetzt. weiterlesen…
Wahltag
Heute sind Bundestagswahlen und ich hoffe, die Wahlbeteiligung wird nicht allzu gering sein. Aber das Wetter ist ja ganz nett für den kleinen Spaziergang zwischendurch. Nicht, dass am Ende wieder diejenigen am lautesten über die Politik meckern, die nicht einmal ihre einfachste Möglichkeit der Mitbestimmung wahrgenommen haben.
Bleibt noch die Frage, was am Ende rauskommt und wer diesmal aufgefordert wird, die Kirche im Dorf zu lassen. Ich persönlich vermute ja, dass noch einmal die große Koalition bei rauskommt. Interessant wird nur, wieweit die Piratenpartei irgendwelche Auswirkungen auf das Wahlergebnis hat. Mein Tipp: kein fünf Prozent, vielleicht an die zwei.
Spannend wird es dann heut abend und die nächsten Wochen, wenn es dann ans Ausloten der Koalitionsmöglichkeiten geht und sich zeigt, welche während des Wahlkampfes getroffenen Aussagen aufgeweicht oder vergessen werden. Aber andererseit haben sich einige bezüglich mancher Konstellationen sehr zurückgehalten.
Kleiner Multimediaplayer mit vielen Möglichkeiten bis auf eine: WD TV
Wenn man sich die Merkmale des WD TV von Western Digital anschaut, der seit nicht allzu langer Zeit auf dem Markt ist, dann fragt man sich, warum es nicht mehr Produkte dieser Art gibt.
Der WD TV ist eine winzige Box, die an den Fernseher und das heimische Soundsystem angeschlossen wird und Audio- und Videodateien abspielt. Eigentlich ein einfacher Ansatz, den auch manch anderer Hersteller verfolgt, der hier aber dann doch richtig abgerundet wird. Denn während die Wiedergabemöglichkeiten sonst meist auf mp3, MPEG und divx/xvid beschränkt sind, gibt es beim WD TV die gesamte Palette: weiterlesen…
U2 im Berliner Olympiastadion
Einer der Vorteile wenn man ab und zu nebenbei im Olympiastadion arbeitet ist, dass es – wenn auch selten – doch ein paar Events gibt, die Abwechslung vom üblichen Bundesligaeinerlei bieten. So auch gestern.
Ich bin ja noch nicht so lange dabei, erst seit gut zwei Jahren, und allzuviele große Konzerte gibt es dort nicht, da ja nicht viele Künstler ein Stadion füllen können. So war ich bislang nur bei Grönemeyer (super Konzert), Genesis (langweilig), Madonna (naja, Sound war auch nicht so toll) und Depeche Mode (super) dabei.
Gestern traten nun endlich U2 auf, bei deren letztem Konzert in Berlin ich noch nicht da war. Trotz der Arbeiterei hab ich ca. ne Stunde vom Konzert direkt im Stadion und den Rest auf dem Gelände mitbekommen, und ich muss sagen, dass war bislang das mit Abstand das Beste, was ich dort erleben durfte. weiterlesen…
Windows 7 im Vor-Ausverkauf
Seit heute kann man Windows 7 vorbestellen. Mit Preisen knapp unter 50 € erhält man die Home Premium-Version zum echten Schnäppchenpreis, der eigentliche “Einführungspreis” soll später bei 119,- € liegen.
Aus dem “kann vorbestellen” wurde aber inzwischen ein “konnte”, denn obwohl die Aktion noch bis zum 14. August laufen könnte, kann bei den Online-Händlern inzwischen aufgrund des hohen Ansturms und Ausverkaufs nicht mehr bestellt werden.
An sich verfolgt Microsoft mit der Aktion ja einen guten Ansatz, der auch zum Rest der aktuellen Strategie für Windows 7 passt: Verkauft wird zum guten Preis ein System, dass vorher ausgiebig von sehr vielen Menschen getestet wurde (Beta und RC 1). Da der Systemkern sich nicht groß von Vista unterscheiden dürfte ist somit also bereits am Anfang ein relativ ausgereiftes Betriebssystem zu erwarten, bei dem zumindest bei systemnahen Komponenten wie z.B. Teibern weniger Probleme und Kinderkrankheiten zu erwarten sind.
Wenn man nun noch bedenkt, dass Vista nicht unbedingt den besten Ruf hatte (m.E. zu Unrecht) und viele Leute lieber den Abschied von XP bis zum Erscheinen des Nachfolgers verschoben, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nicht ganz gering ist und manch einer lieber jetzt Geld für eine leere Verpackung ausgibt um dafür dann letzlich aber rund 70 € zu sparen.
Und an dieser Stelle zeigt sich nun, warum das Angebot nur ein guter Ansatz ist: Eine Million Kopien für die Aktion weltweit sind einfach zu wenig. Hier in Berlin haben hatten die großen Elektronikmärkte teilweise unter 20 Stück vorrätig, das Ganze wird somit zur Glückssache. Da fragt man sich doch, warum es diese Aktion nicht in viel größerem Rahmen gibt und was den großen Unterschied zum normalen Verkaufspreis ausmacht.
Zumindest sollte Microsoft nun gesehen haben, dass das Interesse an Windows 7 da ist und vielleicht kommt man doch noch auf die Idee, dass ein niedriger Preis verkaufsfördernder ist und überdenkt die Preisstrategie noch einmal. Ansonsten bleibt einen zumindest der Griff zur günstigeren Systembuilder-Version.
Generell ist jedenfall eine hohe Verbreitung zum Windows 7 (oder anderen Betriebssystem als XP und früher) wünschenswert, damit endlich dieser Internet Explorer 6 mit seiner komischen Interpretation von Webseiten-Quellcode ausstirbt.
Achja, ich hab der Leerhüllen-Aktion heute früh Glück gehabt, nachdem ich ja seit ein paar Tagen den Release-Candidate von Windows 7 installiert habe. Dazu vielleicht später mehr.
Nachtrag
Ich hab nun von Amazon einen Gutschein bekommen, mit dem ich bis zum 21. Oktober, also einen Tag vor Erscheinen, Windows 7 für 49,97 € bekommen könnte. Das ist doch mal eine nette Aktion!
Kinderpornografie: Zensur im Internet, das Grundgesetz und Verbotsschilder
Gerade fiel mir wieder in einigen Kommentaren zu einem Artikel von Caschy auf, dass seitdem Ursula von der Leyen ihren fragwürdigen Weg gegen Kinderpronografie im Internet beschreitet, immer wieder der Ruf nach Meinungs- und Informationsfreiheit kommt und dass das Grundgesetz mit Artikel 5 Absatz 2 Satz 3 doch eine Zensur verbiete. weiterlesen…

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